Roquefort AOP im Profil

Quiche mit Roquefort und Lauch

Eine gute Quiche kann geradezu verführerisch sein. Generell gibt es nur wenige andere Rezepte, die mit ähnlich einfachen Zutaten ein ähnliches Geschmackserlebnis erzielen. Das einzige Übel besteht wohl darin, dass die fertige Quiche noch einen Tag im Kühlschrank ruhen muss. Selig da, für wen Vorfreude über Neugierde geht…

Quiche mit Roquefort und Lauch

Eine besonders reizvolle Kombination ist Quiche mit Roquefort AOP und Lauch. Dazu eignet sich ein frischer Blattsalat mit Cherrytomaten.

Der eigentliche Zeitaufwand für die Herstellung der Quiche ist relativ gering. Allerdings gibt es mehrere Pausen, in denen der Quiche-Boden ruhen und backen muss und sich Koch und Köchin anderen Beschäftigungen widmen können.

Das Rezept eignet sich also perfekt für einen gemütlichen Wochenend-Tag mit Muße, kann aber auch leicht am Abend unter der Woche vorbereitet werden, wenn die einzelnen Schritte gut im Voraus geplant sind.

Zutaten für den Quiche-Boden
  • Mehl (Ca. 350 g)
  • Butter (Ca. 250 g)
  • Eiswasser (1/4 Tasse)
  • Salz (1 Teelöffel)
  • Keimöl (Zum Einfetten der Form)
Zutaten für die Quiche-Füllung
  • Roquefort AOP (Ca. 200 g)
  • Lauch (4 große Stangen)
  • Milch (Ca. 2 Tassen)
  • Sahne (Ca. 2 Tassen)
  • Eier (6 große)
  • Salz (1 Teelöffel)
  • Frisch gemahlener Pfeffer (1/4 Teelöffel)
  • Frisch geriebener Muskatnuss (6 Hobel)
Zubereitung des Quiche-Bodens

Der eigentliche Zeitaufwand für die Herstellung der Quiche ist relativ gering, allerdings gibt es mehrere Pausen, in denen der Boden ruhen und backen muss und sich Koch und Köchin anderen Beschäftigungen widmen können.

Die Butter in kleine daumengroße Brocken zerteilen. Das Mehl auf einer Arbeitsfläche (oder in einem Mixer) aufhäufen, das Salz dazu geben und mit der Butter vermengen. Dann langsam das Eiswasser in den Teig verkneten. Nach dem Kneten sollen zwar keine Butterflocken mehr zu sehen sein, gleichzeitig sollte unnötiges Kneten vermieden werden.

Zuletzt noch den Teig wie eine Scheibe auf einen runden Teller verteilen und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen (Ohne die Ruhepause im Kühlschrank würde sich der Teig beim Backen zusammenziehen). Wenn Sie möchten, können Sie den Teig auch schon am Vorabend vorbereiten und ihn bis zu einem Tag im Kühlschrank ruhen lassen .

Den kühlen Teig nun auf einer leicht eingemehlten Arbeitsfläche einen halben Zentimeter dick ausrollen. Die runde Form sollte dabei beibehalten werden. Falls es in der Küche sehr war ist und der Teig in der Zwischenzeit weich geworden ist, kann er nochmal kurz in den Kühlschrank. Ansonsten den runden Teig langsam in eine mit dem Keimöl eingefettete runde Kuchenform ohne Boden einpassen. Überschüssiger Teig kann ohne Probleme über den Rand der Form ragen – Das ist sogar gut, damit der Rand beim Backen nicht niedriger wird. Außerdem sollten Sie ein wenig Teig übrig behalten, um entstandene Löcher im Teig jetzt oder nach dem Backen zu flicken.

Ist der Teig gut in die Form eingepasst, wandert er mitsamt der Form für mindestens 20 Minuten in das Kühlfach, wo die Butter wieder erkalten kann. Das ist besonders wichtig für die knusprig-flockige Konsistenz der Quiche-Kruste.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 190° C vorheizen. Nach Ablauf der 20 Minuten den Quiche-Boden aus dem Eisfach nehmen, eine Schicht Backpapier über den Teig legen, und die Form mit getrockneten Bohnen oder einem anderen Lebensmittel (im Notfall Haferflocken) ausfüllen. Dann für 35-45 Minuten oder bis der Rand leicht braun ist backen. Nun vorsichtig das Backpapier und die Bohnen entfernen und prüfen, ob Risse in der Kruste zu sehen sind. Falls ja, diese mit dem überschüssigen Teig füllen. Dann den Teig für weitere 15-20 Minuten bei gleicher Temperatur weiter backen.

Zubereitung der Quiche-Füllung

Wenn der Quiche-Boden das erste Mal in den Ofen geschoben wird, dann ist der richtige Zeitpunkt, um mit den Vorbereitungen für die Füllung zu beginnen.

Vom Lauch die grünen Blätter sowie die unteren zwei Zentimeter an der Wurzel entfernen. Dann den Lauch der Länge nach halbieren und unter kaltem Wasser gründlich waschen. Den Lauch abtrocknen, mit der angeschnitten Seite nach unten auf ein Arbeitsbrett legen und in einen 3/4 cm dicke Scheiben schneiden.

Einen großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Nun den geschnittenen Lauch für ca. fünf Minuten kochen lassen, abtropfen, auf einem Blatt Backpapier ausbreiten und mit einem saugfähigen Tuch die Feuchtigkeit abtrocknen.

Weiter geht es mit der Vorbereitung der Eier-Mischung. Zunächst Milch und Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze aufwärmen, bis sich eine leichte Haut auf der Milch bildet. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und für 15 Minuten abkühlen lassen.

Als nächstes drei Eier, die Hälfte der Milch-Sahne-Mischung, sowie anteilig Salz, Pfeffer und Muskat zugeben und leicht und schaumig schlagen. Das gleiche mit der zweiten Hälfte der Zutaten wiederholen.

Jetzt sind alle Grundbestandteile der Quiche fertig und der Boden ist in der Zwischenzeit sicherlich gut abgekühlt.Nun die Hälfte des Roquefort und des Lauchs über den Quiche-Boden verteilen. Dann mit einer Hälfte der lauwarmen Eiermischung auffüllen. Das gleiche mit dem Rest der Füllung wiederholen und wieder mit dem Rest der Eier-Mischung auffüllen.

Die fertig gefüllte Quiche wird nun für 1 1/2 bis 1 3/4 Stunden – oder bis die Oberfläche leicht braun ist – auf einem Rost mit Backpapier fertig gebacken. Denken Sie daran, dass die Quiche aufgrund der Resthitze noch nachgart, wenn Sie die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen.

Nach dem Abkühlen stellen Sie die fertige Quiche noch für mindestens einen Tag in den Kühlschrank – Das Warten ist meiner Meinung nach der schwierigste Teil der Übung.

Vor dem Servieren scheiden Sie die Quiche in Tortenstücke und wärmen diese im Ofen einzeln auf. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen schönen Abend und zufriedene Gäste!

Ihre Fromage Frères

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